Kampagne

DEMO am 07. Dezember

Alles mussTE man selber machen! Bürger*innenbegehren Sicherer Hafen erfolgreich!

Münster schließt sich durch den Ratsbeschluss vom 9. Oktober 2019 den 109 deutschen Städten an, die ein klares Signal für Menschlichkeit und Solidarität mit Menschen auf der Flucht senden. Das ist ein Erfolg! Wir möchten allen Unterstützer*innen von ganzem Herzen für die Unterstützung jeglicher Art danken!

Jetzt gilt es dran zu bleiben: Tagtäglich ertrinken weiterhin Menschen vor den Toren Europas und unter den Augen europäischer Politiker*innen sowie der europäischen Bevölkerung. In den letzten Monaten bildete sich aus einer Vielzahl deutscher Städte das „Bündnis Sicherer Häfen“, das aktiv anstrebt das Konzept weiter auszuarbeiten und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Neben den obersten Zielen sicherer Fluchtwege und der Wiedereinführung einer staatlichen Seenotrettung sollen dadurch kommunale Aufnahmemöglichkeiten gestärkt werden, sodass kein ziviles Rettungsschiff mit geretteten Menschen tage- oder wochenlang auf einen sicheren Hafen warten muss.

Wie bereits angekündigt ist das Bürger*innenbegehren verfrüht erfolgreich und das weitere Sammeln von Unterschriften nicht mehr notwendig. Die Listen können gern an uns zurückgegeben werden. Zum Abschluss können wir uns nur wiederholen und DANKE sagen! Wir freuen uns über eure weitere Unterstützung.

Lest unsere Pressemitteilung vom 10. Oktober 2019 hier.

  • Seebrücken Soliparty – 19. Dezember
    **************************************Der Jahresabschluss steht vor der Tür!************************************** Ein Jahr wie eine Achterbahnfahrt – mit Höhen und Tiefen. Aber vor allem: vielen tollen Menschen und Begegnungen! Für so viel Zuspruch & Support wollen wir uns bedanken. Deshalb laden wir alle alten und neuen Freund*innen der Seebrücke ein, das Jahr bei Musik, Tanz & Stößchen mit uns ausklingen … Weiterlesen
  • Demo am 7. Dezember

Münster liegt am Mittelmeer.

Die Situation an den EU-Außengrenzen ist seit Jahren dramatisch. Tausende Menschen ertrinken im Mittelmeer – im vergangenen Jahr waren es laut UN-Flüchtlingswerk im Durchschnitt sechs Menschen pro Tag! Die Lage hat sich noch einmal drastisch verschlimmert, seit zivile Seenotretter*innen im Sommer 2018 einer schändlichen Repressionswelle ausgesetzt, festgesetzt und angeklagt wurden.

Es sind Staaten der EU, die Menschen im Mittelmeer ertrinken lassen – an unseren Grenzen. Münster als europäische Friedensstadt kann vor dieser unsäglich-alltäglichen Unmenschlichkeit nicht die Augen verschließen. Wir fordern: baut eine Seebrücke und macht Münster zum sicheren Hafen für Geflüchtete und Schutzsuchende. Lasst uns als Stadt von unten Druck auf die herrschenden Politiker*innen in Berlin und Brüssel ausüben.

Sicherer Hafen jetzt.

Bundesweit haben sich seit Juli 2018 fast 50 Städte in Deutschland zu „sicheren Häfen“ ernannt. Damit erklären sie sich bereit, aus Seenot gerettete Menschen direkt aufzunehmen und unterzubringen. Mit dieser zusätzlichen Unterstützung bieten sie einen Ausweg aus der Notsituation, die die Schließung der Häfen im Mittelmeer immer wieder schafft und senden ein klares humanitäres Signal an unsere Regierung. Kurz: Städte können neue und reale Handlungsmöglichkeiten eröffnen, wenn sie sich einsetzen und verbinden.

Allerdings ist Münster bislang nicht dabei. Dies soll sich in der Ratssitzung am 22. Mai 2019 ändern, wenn darüber abgestimmt wird, ob Münster sich zur Aufnahme weiterer Geflüchteter bereit erklärt. Damit der Antrag von den regierenden Parteien, CDU und Bündnis90/Grüne, angenommen wird, braucht es ein klares Zeichen an die Politik und ganz viel Unterstützung.

Schreibt den Ratsmitgliedern.
Der Rat soll merken, wie breit die Unterstützung für unser Anliegen ist. Dabei kann es helfen, Ratsmitglieder direkt anzuschreiben. Einen Entwurf für so ein Schreiben gibt es untenstehend zum Download. Hier geht es zu einer Liste der Ratsmitglieder und ihrer Kontaktdaten.